Vorbeugen ist besser als heilen!

Die Gesundheits­ligen setzen sich für die Prävention chronischer Krankheiten ein mit dem Ziel, vor dem Auftreten einer Erkrankung zu handeln bzw. die Langzeitfolgen zu begrenzen.

Unser Auftrag

Die Prävention chronischer Krankheiten zählt für alle drei Vereine der Gesundheitsligen zu den wichtigsten Aufgaben.
Auch wenn sie eher wenig wahrgenommen wird, trägt die Präventionsarbeit doch langfristig zur Begrenzung der Krankheitslast für die Betroffenen wie auch für die Gesellschaft bei.

Schwer­punkte

Die Gesundheitsligen engagieren sich für die Tabakprävention für alle (CIPRET), die Stressbewältigung sowie die Förderung von gesundem Schlaf, regelmässiger körperlicher Betätigung und ausgewogener Ernährung.

Tabak

Die Fachstelle Tabakprävention Freiburg (CIPRET) setzt im Auftrag der Direktion für Gesundheit und Soziales (GSD) das kantonale Tabakpräventionsprogramm um: Sie informiert über die Schädlichkeit des Tabakkonsums, fördert die Senkung der Belastung durch Passivrauchen, ermutigt die Jugendlichen für ein rauchfreies Leben und unterstützt Personen beim Rauchstopp.
25 % der Freiburger rauchen, mehr als die Hälfte davon möchte aufhören. Das CIPRET hilft Personen beim Rauchstopp und unterstützt sie bei der Rückkehr in ein tabakfreies Leben. Die Begleitung durch eine Fachperson erhöht die Erfolgschancen. Das CIPRET bietet Beratungsgespräche, individuelle Coachings und Gruppenkurse an. Wenn Sie auch zu den 75 % der Nichtraucher in der Schweiz gehören möchten, nehmen Sie jetzt mit dem CIPRET Kontakt auf!

Ernährung

Gemütlich bei einem feinen Essen zusammensitzen – was gibt es Schöneres?
Essen steht ganz oben auf der Liste der Grundbedürfnisse und ist so wichtig wie Atmen. Essen ist aber nicht nur Nahrung für den knurrenden Bauch, sondern «nährt» im weiteren Sinn auch unsere Seele und unser Wohlbefinden. Aus physiologischer Sicht ist Nahrung der Treibstoff für unseren Organismus. Damit erhalten wir die Energie für die verschiedenen Aktivitäten unseres täglichen Lebens – gehen, denken, tanzen, arbeiten usw. Was wir essen und wie viel wir von etwas essen, wirkt sich auf unsere Körperfunktionen aus. Manche Essgewohnheiten tragen dazu bei, dass wir an Gewicht zunehmen oder krank werden, während uns eine gesunde Ernährung in Form hält. Es ist alles eine Frage von Ausgewogenheit, Menge, Vielfalt und Auswahl.

Körperliche Aktivität

«Leben ist Bewegung» – was schon der griechische Philosoph Aristoteles wusste, hat bis heute nichts von seiner Bedeutung eingebüsst.
Im Gegenteil: In einer zunehmend digitalisierten Welt ist die körperliche Bewegung einer der wichtigsten Aspekte für ein gesundes und ausgeglichenes Leben. Aber wie kann man sein Leben lang aktiv bleiben? Wie kann man trotz Krankheit mehr Bewegung in seinen Alltag integrieren?

Schlaf

Insgesamt schlafen wir etwa 27 Jahre, was fast einem Drittel einer ganzen Lebenszeit entspricht. Es lohnt sich also, dieser wichtigen Beschäftigung Aufmerksamkeit zu schenken – umso mehr, als ein erholsamer Schlaf ganz entscheidend zum guten Funktionieren von Körper und Geist beiträgt.
Umgekehrt kann sich eine schlechte Schlafqualität negativ auf die Gesundheit auf körperlicher (Herzprobleme, Diabetes, Störung der Sexualfunktionen usw.) und geistiger Ebene (Depression, Angststörungen usw.) auswirken. Das Schlafapnoe-Syndrom ist eine häufige Erkrankung. Oft werden die Symptome, etwa Atempausen während des Schlafs, Schnarchen und Tagesschläfrigkeit, nicht ernst genommen. Daher wissen viele Betroffene gar nicht, dass sie an dieser Krankheit leiden. Aus diesem Grund organisiert die Lungenliga Sensibilisierungskampagnen zum Thema Schlafapnoe.